Ihr kompetenter Ansprechpartner
für urologische Erkrankungen und Behandlungen
Urologie-Praxis Dr. med. Harald Voepel
Tiergartenstraße 9
47533 Kleve
Tel. 02821 29330

Seit 01/2024 fest etabliert in Kleve
Menschlich, kompetent, modern
und gut vernetzt
Meine Praxis (bis Ende 2023 langjährig von Dr. A. Kluge geführt) mit einem erfahrenen MFA-Team bietet Ihnen umfassende urologische Versorgung auf höchstem Niveau.
Als Facharzt für Urologie mit 28-jähriger Berufserfahrung, inklusive 3,5 Jahren als Chefarzt im St.-Clemens-Hospital Geldern und im Spital Emmental AG (Schweiz), bin ich stets bestrebt, Ihnen eine professionelle, moderne und freundliche Behandlung anzubieten.


Vorsorge-Untersuchung
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind sehr wichtig, um urologische Erkrankungen so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln.

Diagnostik
Wir verfügen über modernste Diagnoseverfahren, um urologische Erkrankungen präzise zu diagnostizieren. Dennoch sind Erfahrung, ein ausgezeichneter Tastsinn und ein Gefühl für die Situation mitentscheidend.

Behandlungen / Therapieempfehlungen
Mein erfahrenes Team und ich bieten Ihnen eine breite Palette von urologischen Behandlungen, angepasst an Ihre individuellen Bedürfnisse.
Probieren Sie dies gerne mal aus:
Kommunizieren Sie mit einem KI-Roboter und befragen Sie ihn bzgl. ihrer Symptome:
das ist wirklich spannend...........!
oder die Facebook-Seite:
(siehe icon) etwas weiter unten.....

Dr. med.
Harald Voepel
Ihr Gesundheits-experte für urologische Erkrankungen und Behandlungen
In unserer Praxis bieten wir eine umfassende urologische Versorgung für Patienten jeden Alters: vom Säugling bis zum Senior. Bei uns sind sowohl Männer als auch Frauen in den besten Händen. Wir legen großen Wert auf Kompetenz, Empathie, Zuverlässigkeit und Aufmerksamkeit. Unser Ziel ist es, Ihnen eine moderne und professionelle Behandlung zu bieten, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingeht.


Ihre Mithilfe erbeten
Aufgrund des begrenzten Zeitangebotes bitten wir Sie inständig, die Fragen im Anamnesebogen vollständig auszufüllen.
Mittlerweile ist eine maximale Auslastung der Praxis erreicht.
Die Patienten würden dem Praxis-Ablauf helfen, wenn sie mit Fragen zu ihrer Gesundheit rechnen würden und Anamnesefragen vollständig beantworten könnten.
Das Durchlesen der gesamten Patientenhistorie -wie der später sicherlich dicken elektronischen Patientenakte- bleibt ein Wunschgedanke der Patienten und dürfte uns Ärzten im täglichen Ablauf kaum möglich sein. Schade, eigentlich.
90%
Prostata-Krebs-Nachweisquote bei eigenständig durchgeführten Prostata-Stanzbiopsien
Im Falle einer lokalen Verhärtung der Prostata (sog. Induration) und erhöhtem PSA-Wert und möglicherweise dazu passendem Ultraschallmuster (echoarmes Areal) führe ich eigenständig Prostata-Biopsien unter Antibiotika-Prophylaxe durch.
Der histologische Befund wird einen Werktag später übermittelt.
1 - 3
Krebs-Aufklärungsgespräche führe ich durchschnittlich pro Woche. Oftmals außerhalb der Sprechstundenzeiten.
Diese Aufgabe erfordert Einfühlungsvermögen, Erfahrung und ausreichend Zeit. Alle drei biete ich Ihnen an, auch wenn letzteres von der KVNO finanziell überhaupt nicht gewürdigt wird.
Diese Gespräche kosten jedoch auch Kraft und mentale Anstrengung.
100%
Auslastung der Praxis: Schön für uns, unschön für unsere Patienten.
Mein Team und ich sind täglich bemüht, allen Patienten gerecht zu werden. Trotz des vollen Terminkalenders versorge ich zwischendurch auch Notfall-patienten. Dass es dadurch zu Wartezeiten kommen kann, bleibt nicht aus und lässt sich oftmals nicht verhindern.
Je vorbereiteter Sie zu uns kommen, desto reibungsloser ist der Ablauf.

Lassen Sie Ihre Gesundheit kein
"lost place" sein!
Früherkennung lohnt sich, ganz bestimmt!
Um was geht es?
Durch eine Urinuntersuchung, Tastuntersuchung, Ultraschall von Nieren und Blase sowie bei Bedarf einer Bestimmung des weltweit besten Tumormarkers PSA (Prostata-spezifisches Antigen) kann man Tumore des oberen und unteren Harntraktes (Nieren, Harnleiter, Blase, Prostata) einschließlich des äußeren Genitales (Hoden und Penis) erkennen bzw. ausschließen.
Gelegentlich bedarf es erweiterter Diagnostiken, wie z.B. einer Blasenspiegelung oder einer extern durchgeführten CT-Untersuchung der Bauchregion.
Zur besseren Beurteilungen eines möglichen Vorhandenseins eines frühen Stadiums eines Prostata-Krebses wird seit Jahren immer häufiger ein sogenanntes multiparametrisches MRT der Prostata veranlasst (MRT = Kernspintomographie).
Der PSA-Wert (ein Eiweiß, dessen Wert über eine Blutabnahme bestimmt wird) ist noch immer nicht Teil der Kassenleistung. Es ist daher eine IGeL (individuelle Gesundheits-Leistung) und wird aktuell mit 24,50 Euro berechnet.
Lassen Sie es für sich halb zwölf sein, nicht erst fünf vor zwölf!
Viele Informationen zu urologischen Erkrankungen lassen sich im Internet nachschauen.
Eine Erkrankung möchte ich hier dennoch stellvertretend darstellen:
Als schwierig zu behandeln gilt die iOAB
iOAB oder idiopathische Overactive Bladder (überaktive Blase), ist ein häufiges urologisches Problem, das durch Symptome wie häufigen Harndrang, Dranginkontinenz und nächtliches Wasserlassen gekennzeichnet ist. Die Ursache ist oft multifaktoriell, u.a. kann Stress eine große Rolle spielen. Dazu passt ein wunderbarer Satz: Die Seele sagt zum Körper: "Sag du es ihm!" Die genaue Ursache ist jedoch oft unbekannt, was die Bezeichnung "idiopathisch" erklärt.
Aus der Sicht des behandelnden Urologen umfasst die Diagnostik eine gründliche Anamnese, körperliche Untersuchung und gegebenenfalls urodynamische Tests, um andere Ursachen auszuschließen.
Die Therapieempfehlungen für iOAB können in mehrere Kategorien unterteilt werden:
Lebensstiländerungen: Patient*innen sollten ermutigt werden, ihre Flüssigkeitsaufnahme zu regulieren, Koffein und Alkohol zu reduzieren und ein Blasentraining durchzuführen.Vor allem ist Stress zu reduzieren oder zu vermeiden.
Medikamentöse Therapie: Anticholinergika sind häufig die erste Wahl, um die Blasenkapazität zu erhöhen und die Drangsymptome zu reduzieren. Die meisten dieser Medikamente verursachen nicht unerhebliche Nebenwirkungen, die die Akzeptanz der Einnahme der Tbl. deutlich einschränken. Beta-3-Adrenozeptor-Agonisten (z.B. Betmiga ®) können ebenfalls in Betracht gezogen werden.
Physiotherapie: Beckenbodentraining kann hilfreich sein, um die Muskulatur zu stärken und die Kontrolle über die Blase zu verbessern.
Verhaltenstherapie: Psychologische Unterstützung kann ebenfalls wichtig sein, insbesondere wenn die Symptome das tägliche Leben stark beeinträchtigen.
Operative / invasive Verfahren: In chronischen, therapieresistenten Fällen kann evtl. eine sogenannte Tibialis-Stimulation zum Erfolg führen. Dabei stimuliert man den Nervus tibialis (Schienbein-Nerv) elektrisch über ein kleines Stimulationsgerät. Bei schweren Fällen sollte eine Injektionen von Botulinumtoxin in die Blasenmuskulatur oder sogar eine chirurgische Therapieoption wie die Implantation eines Schrittmachers in Betracht gezogen werden.
Es ist wichtig, dass die Behandlung individuell auf die Patient*innen abgestimmt wird, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Regelmäßige Nachsorge und Anpassungen der Therapie sind entscheidend, um die Lebensqualität der Patient*innen zu verbessern.
Tastuntersuchung der Prostata
Früherkennung - Prostata-Krebs
Hallo zusammen,
ich möchte gerne das Thema Tastuntersuchung der Prostata ansprechen.
Ganz verwundert sind wir Urologen über die Berücksichtigung des Patientenvertreter-Wunsches nach Beendigung der Tastuntersuchung der Prostata bei der urologischen Vorsorge- bzw. Früherkennungsuntersuchung. Anscheinend sei eine solche Tastuntersuchung zu schmerzhaft/zu unangenehm für den Patienten.
Die Tastuntersuchung dauert kaum 5 Sekunden. Sollte diese zu schmerzhaft sein, so hat der Sie betreuende Urologe etwas falsch gemacht.
In meinen 28 Berufsjahren hat diese Untersuchung zwar auch keine Jubelschreie ausgelöst, keine Frage! Aber wirklich schmerzhaft ist sie nicht, sondern sehr gut auszuhalten.
Auf dem in 01/2025 stattgefundenen 16. Rheinischen Gespräch (Urologische Tagung in Düsseldorf) waren sich die anwesenden Urologen einig, nicht auf die Tastuntersuchung verzichten zu wollen.
Die meisten Urologen können knotige / verhärtete Veränderungen der Prostata tasten und gut einschätzen. Bei der Ultraschalluntersuchung sieht man solche tumorsuspekten Veränderungen oftmals nicht, zudem ist der Tumor-Marker PSA (Prostata spezifisches Antigen) oft nicht erhöht. Dann bleibt uns eben nur noch der Finger zur Detektion eines Prostata-Krebses (-Karzinom oder -Carcinom [Prostata-Ca]).
In nunmehr zwei Jahren habe ich sicherlich 55 Patienten mit Prostata-Krebs durch einen positiven Tastbefund ausfindig machen können.
Dass die digitale rektale Untersuchung eine geringe Aussagekraft habe, kann ich für mich nicht behaupten:
Bei den 49 Prostata-Stanzbiopsien, die ich bei den Patienten, bei denen ich tumorsuspekte Knoten der Prostata getastet und nachfolgend eigenständig durchgeführt hatte, wurde 44 Mal ein Prostata-Karzinom und 2 Mal eine Vorstufe (ASAP) entdeckt. Insgesamt entspricht dies einer Trefferquote von 89,8 %.
Als Urologe möchte ich auf eine Tastuntersuchung nicht verzichten!
Sie dient Ihrer Sicherheit, sie dient der Prostata-Krebs-Früherkennung.
Ein klares Votum für die digitale rektale Untersuchung der Prostata.